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Vereinstreffen und weitere Aktivitäten

Wir treffen uns jeden 2. und 4. Dienstag im Monat
im Naturkundemuseum, Invalidenstr. 43 in 10115 Berlin Pfeilzum Stadtplan

Gaeste
  • jeden 2. Dienstag im Monat
    Vortrag im Hörsaal 8 Portal 11 (2.OG) gemeinsam mit der FG Entomologie Berlin im NABU
    • Beginn 19 Uhr - Eintritt auch für Gäste frei -
    Zugang für Teilnehmer/Besucher: Wegeplan
  • jeden 4. Dienstag im Monat
    Vereinstreffen im Humboldt-Exploratorium
    • offener Beginn 17 Uhr
      • Arbeiten an Vereinssammlung und -bibliothek
      • Bestimmungsmöglichkeit für präparierte Insekten durch Mitglieder und Gäste unter Nutzung von Sammlung, Bibliothek und Fachleuten
      • Arbeit mit dem entomologischen Nachwuchs (ab 10 J.), Fachgespräche
    • ab 19 Uhr:
      • Diskussion und Planung gemeinsamer Vorhaben (Exkursionen, Ausstellungen, Reisen u.ä.)
      • Fotomaterial der Mitglieder und Gäste: es wird gemeinsam versucht, den aufgenommenen Tieren Namen zuzuordnen
    • ab ca. 20:30 Uhr Fachgespräche in gemütlicher Runde in nahe gelegener Lokalität
    Zugang für Teilnehmer/Besucher: Zugang bis 18.00 Uhr durch den Haupteingang möglich, ab 18.00 Uhr Zugang über Portal 5  Wegeplan
Datum Veranstaltung | Referent - Thema
Protokolle der bisherigen Vorträge siehe unter Programm-Archiv
22.01.2016 Neujahrstreffen der Mitglieder
Restaurant Marjan Grill
Stadtbahnbogen 411 (Flensburger Straße Ecke Bartningallee) 10557 Berlin
Beginn: 18:00 Uhr
26.01.2016 ORION - Vereinstreffen (Ablauf s.o.)
09.02.2016 Dr. Martin Wiemers, Helmholtz Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Halle:
Tagfalter und Libellen als Biodiversitätsindikatoren für Klimaveränderungen

Der “Community Temperature Index” (CTI) stellt die durchschnittliche Temperatur der Verbreitungsgebiete einer Artengemeinschaft dar und kann zum Messen des Einflusses von Klimaveränderungen auf Artengemeinschaften verwendet werden. Wir demonstrieren dies anhand langjähriger Datensätze von Tagfaltern und Libellen aus Sachsen, sowie von Daten aus dem Tagfalter-Monitoring Deutschland (TMD).
Die Ergebnisse zeigen, dass Tagfalter und Libellen sehr sensitiv auf Klimaschwankungen reagieren, und dass sich heimische Artengemeinschaften in den letzten 3 Jahrzehnten zugunsten wärmeliebender Arten verändert haben. Allerdings konnte die Anpassung bei den Tagfaltern nicht mit der Temperaturerhöhung Schritt halten. Der starke Rückgang kältetoleranter Tagfalterarten (z.B. aus montanen oder Moorhabitaten) wird durch die Zunahme wärmeliebender Generalisten nur teilweise ausgeglichen. Xerothermophile Habitatspezialisten konnten anscheinend von der Klimaerwärmung bislang kaum profitieren, was vermutlich auf die Isolierung ihrer Habitate zurückzuführen ist. Auffällig ist auch, dass Waldarten bislang wesentlich weniger stark reagieren als Offenlandarten
23.02.2016 ORION - Vereinstreffen (Ablauf s.o.)
08.03.2016 Dr. Helmut Kallenborn, Universität Saarbrücken:
Tessaratomidae – die „Riesenbaumwanzen“ der Tropen

Tessaratomidae sind eine tropische Wanzenfamilie mit nur etwa 450 bekannten Arten und 40 Gattungen. Eine gewisse ökonomische Bedeutung haben Musgraevia sulciventris in australischen Citrus-Plantagen und Tessaratoma papillosa in chinesischen Litschi-Pflanzungen erlangt. Encosternum delegorguei wird in manchen Regionen Südafrikas als Nahrungsmittel geerntet. Trotz ihrer ungewöhnlichen Größe und des oft spektakulären Habitus ist diese Familie nur wenigen Entomologen vertraut. Dabei sind noch viele Fragen taxonomischer und phylogenetischer Natur offen, zahlreiche Arten müssen anhand von Typenmaterial erneut beschrieben und die oft nur fragmentarischen Bestimmungshilfen umfassend bearbeitet werden. Ebenso spärlich sind die Informationen über die Biologie der Tessaratomidae. Vermutlich sind die meisten arbicol; von einigen ist Brutpflege bekannt.
22.03.2016 ORION - Vereinstreffen (Ablauf s.o.)
12.04.2016 Hartmut Kretschmer:
Schmetterlinge bald nur noch in Museen zu sehen? Gefährdung des Monarch-Falters (Danaus plexippus) durch Neonikotinoide
26.04.2016 ORION - Vereinstreffen (Ablauf s.o.)
01.05.2016 Exkursion zusammen mit der FG Entomologie
Ziel: Schmetterlingshorst
Treffpunkt: Straße zum Müggelturm/Weg zum Schmetterlingshorst, Parkplatz um 10.00 Uhr 
10.05.2016 Dr. Michael Stöffler:
Myrmekophilie bei den Lomechusini, Anpassungen zum Überleben im Ameisennest

Die Anpassungen, mit denen myrmekophile Insektenarten in der Lage sind, potentiell gefährliche Interaktionen mit ihren Wirtsameisen zu überleben, stellen ein interessantes Gebiet der Entomologie dar. Im Vortrag werden die Anpassungen von fünf myrmekophilen Arten der Kurzflügelkäfergattung Pella (Aleocharinae, Lomechusini) beschrieben. Verhaltensexperimente zeigen, dass die verschiedenen Arten unterschiedliche Strategien beim Zusammentreffen mit Ameisen nutzen und sich unterschiedliche Nahrungsressourcen im Nestbereich der Ameisen erschließen. Die chemische Zusammensetzung der Sekrete der tergalen Abwehrdrüsen zeigt zwischen den Arten deutliche Unterschiede, die den artspezifischen Ablauf der Interaktionen von Käfern und Wirtsameisen erklären können.
24.05.2016 ORION - Vereinstreffen (Ablauf s.o.)
14.06.2016 Thema folgt
28.06.2016 ORION - Vereinstreffen (Ablauf s.o.)
Juli-August 2016 Sommerpause
13.09.2016 Dr. Robert Trusch (Karlsruhe):
Eine schmetterlingskundliche Reise in den Peruanischen Regenwald nach Panguana
Der Vortrag führt uns nach Peru, in den andennahen Tieflandregenwald Amazoniens. Karlsruher Schmetterlingsforscher sind auf die Forschungsstation Panguana gereist, um dort Tag- und Nachtfang durchzuführen und das Insektenleben in der Baumwipfelregion zu erkunden. Es wurden vorrangig Schmetterlinge für das Karlsruher Naturkundemuseum gesammelt und möglichst viele Arten mittels Makrofotografie in ihrer natürlichen Haltung und Umgebung dokumentiert.