Die Stellung der Insekten im Tierreich
Eine Auswahl von acht bekannten
Insektenordnungen
Seit Carl von Linnés Zeit (1758) wird die Fauna systematisch in
der Form eines Stammbaums geordnet, um die Vielfalt der Lebewesen
(Biodiversität) überschaubar darzustellen.
Die Fauna wird in diverse Stämme eingeteilt. Zusätzlich werden
z.B. die Stämme der Wirbeltiere und Gliederfüßer jeweils in mehrere
Klassen unterteilt, um die Verwandtschaft zueinander als Ergebnis
der Evolution darzustellen. Der hier
vorgenommene zahlenmäßige
Vergleich der gut bekannten Klasse der Vögel mit der Klasse der
Insekten unterstreicht die Artenvielfalt der Insekten und erläutert
zugleich schlüssig die schwierige Überschaubarkeit dieser Vielfalt
durch die wenigen wissenschaftlichen Bearbeiter (Taxonomen).
Auf die mangelhafte Unterstützung der Taxonomie als
wissenschaftliches Betätigungsfeld durch Institutionen und Politik
wird schon seit langem hingewiesen!
Biodiversität - wer erforscht sie?
Wir zum
Beispiel, der Entomologische Verein ORION!
LITERATUR
BURMEISTER, E.-G. 2008: Aus der Münchner
Entomologischen Gesellschaft. Der aussterbende Insektensammler, kein Ende der
Jagd. NachrBl. Bayer. Ent. 57 (3/4): 101,102.
GEISER, E. 2008: Carl von LINNÉ war kein
Systematiker, sondern ein Informatiker - oder warum sich das System von Linné bis heute
bewährt hat. NachrBl. Bayer. Ent. 57 (3/4): 88,89.
KLAUSNITZER, B. 2007: Faunistik als
Zukunftswissenschaft. Ent. Z. Stuttgart 117 (1):
3-6.
SCHÖNITZER, K., KOTHE, T. & SCHUBERTH, J. 2008:
Zweihundertfünfzig Jahre zoologische Nomenklatur: 1758 - 2008 - von LINNÉ
bis heute. NachrBl. Bayer. Ent. 57 (3/4): 79-87.
TITSCHACK, E. 1960: Wie läßt sich das
entomologische Spezialistentum fördern und beleben? Ent. Z. Stuttgart 70 (4/5):
33-51.

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